Gottesdienste und Andachten im Dezember

Bitte beachten Sie, dass für die eine oder andere Veranstaltung eine Anmeldung notwendig ist.


Dies sehen Sie, wenn Sie die Veranstaltung mit einem Click öffnen


Dort finden Sie auch das Anmeldefomular in elektronischer Form. 


Anmeldungen sind aber auch telefonisch über das Gemeindebüro möglich.

Weihnachtswerkstatt 2020 in diesem Jahr "anders"

Liebe Kinder und Eltern unserer Gemeinde,


Da wir in diesem Jahr leider keine Weihnachtswerkstatt mit vielen Kindern und Teamer/innen durchführen können, kamen wir auf eine Idee:


                       "Weihnachtswerkstatt in Tüten"


Wir bereiten tolle Tüten vor in denen ihr etwas zum Basteln, Backen, Lesen und eine kleine Überraschung findet.


Dazu müsst ihr euch anmelden. Hier findet ihr mehr Informationen. Und so geht es: Anmeldung ausdrucken, ausfüllen und im Gemeindebüro abgeben oder dort als E-Mail hinschicken: buero@gemeinde15.net .


                    Anmeldeschluss ist Dienstag der 08. Dezember 2020


Die Tüten können abgeholt werden am:


Montag   den 21.12. von 15-17 Uhr oder

Dienstag den 22.12. von 16-18 Uhr

2. Ökumenisches Glockengeläut - täglich von 19:30-19:40 Uhr

Liebe Gemeinde und alle, die unsere Homepage besuchen,


der zweite Lockdown innerhalb eines Jahres stellt uns alle erneut vor großen Herausforderungen. Die Kontakteinschränkungen erfordern neue Wege, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Im Gebet können wir miteinander verbunden bleiben.


Daher wollen wir als Gemeinde – ähnlich wie im Frühling – zu einem gemeinsamen ökumenischen Glockengeläut aufrufen, das täglich von 19.30h - 19.40h stattfindet.

Das Geläut der Glocken soll verbunden sein mit der Einladung zum persönlichen Gebet und Vaterunser und mit der Bitte, zu dieser Zeit eine Kerze ins Fenster zu stellen. Stellen Sie um 19.30 Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans Fenster.


Zum Klang der Glocken beten wir in Gemeinschaft für unsere Familien, unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

(Hier können Sie sich den Ablauf herunterladen oder anzeigen lassen um am Ökumenischen Glockengeläut teil zu nehmen oder clicken Sie auf das Bild der Kerze)

Gemeindebüro

Ein neuer Baum auf dem 

Kirchvorplatz ist gepflanzt

Nächster Gottesdienst:


29.11.2020 - 11:00 Uhr


Gottesdienst zum

1.Advent mit

Pfarrer Jens Storm


Die Sternsinger kommen –

auch in Corona-Zeiten!

Bildbeschreibung
Bildbeschreibung

An(ge)dacht


"Mache dich auf, werde licht! 

  Denn dein Licht kommt!"


Jesaja 60,1


Pfarrer Jens Storm ist im Pfarrbüro (Drususstrasse 6 ) zu folgenden Zeiten erreichbar:

  • Dienstag 10.00 – 12.30 Uhr
  • Mittwoch 10.00 – 12.30 Uhr
  • Donnerstag 13.30 – 17.00 Uhr
  • Freitag 13.30 – 17.00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie vorher telefonisch oder via E-Mail einen Gesprächstermin mit Herrn Storm. Bitte nutzen Sie dazu die Kontaktdaten.

Liebe Gemeinde,

 

den Start als Vakanzvertreter Ihrer Gemeinde habe ich mir wirklich anders vorgestellt. Im Spätsommer gab es etwas Licht am Ende des Tunnels. Dass die Infektionszahlen in so kurzer Zeit derart intensiv hochschnellen – damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Das Licht am Ende des Tunnels: Es scheint wieder in weite Ferne gerückt zu sein.


Trotz allem wurde ich vom Presbyterium und von den Mitarbeitenden sehr herzlich aufgenommen. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen, die mit liebevoller Sorgfalt daran gearbeitet haben, dass mein Wechsel aus Mülheim nach Moers möglichst problemlos und glatt vonstatten gehen konnte. Herzlichen Dank!

            

In Asberg angekommen steht ganz oben auf der Agenda: Wie geht das Gemeindeleben weiter? Zunächst sind wir wie alle Kirchengemeinden gezwungen, das Gemeindeleben erneut stark herunterzufahren. Um das Infektionsgeschehen abzubremsen, sind wir alle dazu aufgefordert, die Kontakte zumindest für den Monat November zu minimieren. Doch zum Glück dürfen wir noch Gottesdienste feiern. Auch hier gilt: Nur wenn sich alle an die gebotenen Regeln halten, bleiben uns zumindest einige Freiheiten erhalten. Auf diesem langen Weg durch die Pandemie ist das wie ein kleines Hoffnungslicht: Wir bleiben verbunden im Gebet, im Gottesdienst, im Glauben.

            

„Mache dich auf, werde licht!“, heißt es im Jesajabuch. Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, wünsche ich mir besonders viele kleine Hoffnungslichter, die etwas Wärme und Zuversicht ausstrahlen. Viele fleißige Mitarbeitende haben sich bereits vor Wochen aufgemacht und planen die anstehende Adventszeit sowie Weihnachten. In dieser Festzeit erwarten Christinnen und Christen das Licht der Welt: Jesus, der in die Welt gekommen ist. Dieses Licht scheint über allem und durch alle Dunkelheiten hindurch. Es scheint wie ein hoffnungsvolles Licht am Ende des Tunnels und steckt die Menschen an – wie kleine Kerzen in der Dunkelheit.

            

Dieses Jahr wird die Advents- und Weihnachtszeit anders sein. Die Gottesdienste können nicht so voll sein, wie wir es gewohnt sind. Daher sind Anmeldungen zu den Weihnachtsgottesdiensten notwendig. Genaueres können Sie dem kommenden Gemeindebrief entnehmen. Wir sind als Gemeinde sehr darum bemüht, über das gottesdienstliche Angebot hinaus Aktionen zu ermöglichen, um den Geist von Weihnachten auch in diesem Jahr spürbar zu machen. Verfolgen Sie dazu bitte regelmäßig die Informationen, die auf der Homepage und in den Aushängen veröffentlicht werden.

            

In diesem Sinne wünsche ich uns allen:


            Gottes Kraft, die uns durch diese Zeit trägt,

            Gottes Licht, das die Finsternis erhellt und

            Gottes Segen, der Sie alle behüten und begleiten möge!

 

Es grüßt Sie herzlichst

 

Ihr Pfarrer

Jens Storm

Telefonseelsorge in Asberg

 

Liebe Gemeinde,

 

dieser November ist leider dadurch geprägt, dass wir die gewohnten Kontakte einschränken müssen. Das beansprucht die persönlichen Kräfte ungemein und stellt uns alle auf eine harte Probe. Daher möchte ich besonders mit den Menschen im Kontakt bleiben, die etwas auf dem Herzen haben und ihre Sorgen nicht loswerden können.

           

Unter folgenden Telefonnummern können Sie mich erreichen:

 

02841 9810231 (ab 17.11.)

0151 70246851 (ab sofort).

 

Vielleicht kennen Sie auch jemanden aus der Gemeinde, der sehr unter Einsamkeit leiden muss. Scheuen Sie nicht den Kontakt. Als Pfarrer möchte ich stets ein offenes Ohr und Herz für Menschen haben, die Hilfe brauchen – oder einfach jemanden zum Reden.

 

Gott befohlen!

Jens Storm

Bildbeschreibung

Pfarrer Storm stellt sich vor.


 

  

Erleben Sie virtuell unsere Kirche und Umgebung

Frank Muchlinsky 

(Pfarrer und arbeitet bei 

www.evangelisch.de)

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Jahreslosung 2020 - Markus 9,24

"Fünf Worte nur, aber die haben es in sich. Ich kann mich an keine Jahreslosung erinnern, die in der Bibel geschrien wird." Diese Worte aber schreit ein verzweifelter Vater. Sein Sohn immer wieder von Anfällen geschüttelt. Aus seinem Mund quillt Schaum, ein sprachloser Geist beherrscht ihn. Der Vater wendet sich an die Jünger Jesu, doch die schaffen es nicht, den stummen Geist zu vertreiben. Der Vater geht zu Jesus direkt und bittet ihn um Hilfe: "Wenn Du etwas kannst, dann hilft uns", sagt er. Jesus reagiert daraufhin beinahe beleidigt: "Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt." Da schreit der Vater ihn an: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Und Jesus heilt seinen Sohn.


Ich bin vielfach beeindruckt. Zum einen, dass der Vater laut wird. Er hat allen Grund dazu, denn schließlich geht es um das Wohl seines Sohnes. Darum schreit er. Aber er schreit keinen Befehl heraus, keine Beleidigung und keinen Vorwurf. Er schreit um Hilfe. Und darauf reagiert Jesus. Er wird nicht ärgerlich über das Schreien, sondern er hilft endlich.


Es hat eine gute Tradition in unserem Glauben, dass wir nicht wimmern müssen, wenn wir uns an Gott wenden, sondern dass wir um Hilfe auch schreien dürfen. Die Psalmen sind voll von solchen Worten, die Gott sehr dringend ansprechen: "Meine Kräfte sind vertrocknet … und du legst mich in des Todes Staub!" (Ps 22,16) Hiob ruft: "Ich schreie zu dir, aber du antwortest mir nicht!" (Hi 30,20) Selbst Jesus schreit im Sterben zu Gott: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mat 27,46) Was für einen guten Gott haben wir doch, dass wir so etwas dürfen! Wir dürfen laut werden gegenüber Gott, der uns doch versprochen hat, bei uns zu sein. Wir dürfen ihn erinnern an sein Versprechen, dass er es unendlich gut meint mit uns.


Beeindruckt bin ich auch davon, wie genau der Vater sich selbst kennt. Ja, er glaubt, aber er kennt auch seine Zweifel, seinen Unglauben. Wie soll er denn reagieren, als Jesus ihm mit dem Satz kommt: "Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt"? Der Vater tut das einzig Richtige: Er steht zu seinem Glauben und zu seinen Zweifeln. Der Glaube ist nicht das Problem. Das Problem ist der Unglaube. Für den bittet er Jesus um Hilfe. Und Jesus zögert keinen Moment: Er hilft nicht nur dem kranken Sohn, sondern er erfüllt auch die Bitte des Vaters, ihm in seinen Zweifeln zu helfen.


Die Jahreslosung für 2020 kann man sich getrost aufschreiben, sticken oder malen und im eigenen Haus aufhängen. Man kann sich das ganze Jahr hindurch und länger daran erinnern lassen, dass wir sowohl zu unserem Glauben als auch zu unseren Zweifeln stehen dürfen. Gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber Gott. Und wir müssen das nicht leise tun."