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An(ge)dacht

"Nicht dass wir Herren wären über euren Glauben, sondern wir

  sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht im Glauben."


 2. Korintherbrief 1,24

Liebe Gemeinde, 


denn ihr steht fest im Glauben! Dies schreibt der Apostel Paulus in einem Brief an die Gemeinde in Korinth – mitten in den Zeiten der Verunsicherung und des Zweifels kommentiert er die Lage mit den Worten: Ihr steht fest im Glauben! 


Und das schreibe ich auch an Euch Asberger! Ihr steht fest im Glauben! In Eurer Gemeinde ist viel von der Liebe und Freude des Evangeliums zu finden: Ihr kümmert Euch um die Kinder, im Kindergarten, in Eltern-Kind-Gruppen, in Extra-Gottesdiensten für die Kleinen und im Kinder- und Jugendtreff! Dort wie auch in der schönen Kirche haben die Konfirmanden ein Zuhause. In der Asberger Kirche werden mitreißende und bewegende Gottesdienste am liebsten von und für viele Menschen gefeiert. Dort unter dem Bibelkreuz lassen sich Paare trauen und junge Familien bringen ihre Kinder zur Taufe. Die Erwachsenen treffen sich im Kirchenkino und diskutieren über die Filme oder sprechen im Bibelkreis über die Erzählungen der Bibel. Andere singen das Lob Gottes in den Chören oder treffen sich in der Frauenhilfe oder im Handarbeitskreis, im Treff am Nachmittag oder in der Männergruppe mit viel Leben und Geselligkeit. Für Menschen, die traurig sind, gibt es eine einfühlsame Gruppe und wieder andere nutzen ihre kostbare Zeit, um Jubilare oder Kranke zu besuchen. Dies alles ist nur möglich, weil viele bereit sind mitzuarbeiten und damit die Gemeinde Jesu Christi immer wieder neu mit Leben zu füllen. Dies gilt für die hauptamtlichen wie auch für die vielen, vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Ich hatte viel Freude mit den Teams in der Gemeinde, mit den jugendlichen Teamern wie auch den ehrwürdigen Presbyter/innen. Ohne diese Teams wäre die Asberger Gemeinde nicht annähernd so reizend und liebenswert. 


Denn ihr steht fest im Glauben! Ich war froh, in den letzten Jahren zusammen mit meiner Frau und meiner Familie ein „Gehilfe eurer Freude“ (wie es oben bei Paulus so nett heißt) gewesen zu sein. Ich sollte und wollte kein Herr über euren Glauben sein, sondern vielmehr zusammen mit euch freudig von der Liebe Gottes erzählen und diese gemeinsam erlebbar machen und feiern. Und ich kann sagen, dass Gott unser Gemeindeleben gesegnet hat, denn ihr steht fest im Glauben. Und das soll so bleiben - dazu segne Euch Gott! 


Mit lieben Grüßen 

Adieu – das heißt: Gott befohlen! 


Pfarrer Holmfried Braun und Pfarrerin Martje Mechels 

mit unserer ganzen Familie.