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Sternsingeraktion 2020


Auch in diesem Jahr gingen die Sternsinger  Anfang Januar durch die Straße, um unter dem Motto: “Frieden für die Kinder im Libanon und weltweit“ Geld zu sammeln und den Segen Gottes zu den Menschen in Asberg und Schwafheim zu bringen. Die Aktion begann für die Mädchen und Jungen schon im Dezember mit dem Vorbereitungstreffen. Sie informierten sich über die Situation der Kinder im Libanon, übten die Lieder und suchten sich bunte Gewänder aus.  


Am 2. Januar begann die Sternsingeraktion mit einem gemeinsamen Aussendungsgottesdienst in der St. Josef Kirche, bei dem Kreide und Sammeldosen gesegnet wurden. Danach ging es endlich los. Die Sternsinger besuchten die Menschen zu Hause, im Krankenhaus, im Kindergarten und im Altenheim. Überall schrieben sie den Segen      „20 * C + M + B +20“ an die Türen.


In St. Bonifatius gab es zum Abschluss das traditionelle Sternsingerkino. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger dank ihres großen Einsatzes 18.151,53 €. Für dieses sensationelle Ergebnis bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Kindern, Betreuern, Helfern und natürlich bei allen, die uns freundlich begrüßt und gespendet haben.


Leider konnten wir in diesem Jahr viele Menschen nicht besuchen, da die Anzahl der Gruppen für dieses große Gebiet nicht reichte. Daher habe ich eine große Bitte! Sprechen Sie Kinder, Familien, Bekannte an, machen Sie Werbung für die Sternsinger, damit diese schöne Tradition wie gewohnt weitergeführt werden kann und wir möglichst viele Menschen erreichen!


Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!  -  Ihre Silvia Kleinwegen & Team

Die neue Ausgabe des Gemeindebriefes -->

ist erschienen und kann hier online gelesen werden         

Kirchenkino 2020

„Es werde Licht, Lichtgestalten"

jeweils freitags ab 20 Uhr am:

31.01. / 28.02. / 27.03. / 24.04. 

zum Programm geht es hier

Termin bitte vormerken

Nächster Gottesdienst:


 23. Februar 2020 - 11:00 Uhr

Gottesdienst 

 mit Abendmahl 


Pfarrer Martin Gres - Scherpenberg

  

Frank Muchlinsky 

(Pfarrer und arbeitet bei 

www.evangelisch.de)

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Jahreslosung 2020 - Markus 9,24

"Fünf Worte nur, aber die haben es in sich. Ich kann mich an keine Jahreslosung erinnern, die in der Bibel geschrien wird." Diese Worte aber schreit ein verzweifelter Vater. Sein Sohn immer wieder von Anfällen geschüttelt. Aus seinem Mund quillt Schaum, ein sprachloser Geist beherrscht ihn. Der Vater wendet sich an die Jünger Jesu, doch die schaffen es nicht, den stummen Geist zu vertreiben. Der Vater geht zu Jesus direkt und bittet ihn um Hilfe: "Wenn Du etwas kannst, dann hilft uns", sagt er. Jesus reagiert daraufhin beinahe beleidigt: "Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt." Da schreit der Vater ihn an: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Und Jesus heilt seinen Sohn.


Ich bin vielfach beeindruckt. Zum einen, dass der Vater laut wird. Er hat allen Grund dazu, denn schließlich geht es um das Wohl seines Sohnes. Darum schreit er. Aber er schreit keinen Befehl heraus, keine Beleidigung und keinen Vorwurf. Er schreit um Hilfe. Und darauf reagiert Jesus. Er wird nicht ärgerlich über das Schreien, sondern er hilft endlich.


Es hat eine gute Tradition in unserem Glauben, dass wir nicht wimmern müssen, wenn wir uns an Gott wenden, sondern dass wir um Hilfe auch schreien dürfen. Die Psalmen sind voll von solchen Worten, die Gott sehr dringend ansprechen: "Meine Kräfte sind vertrocknet … und du legst mich in des Todes Staub!" (Ps 22,16) Hiob ruft: "Ich schreie zu dir, aber du antwortest mir nicht!" (Hi 30,20) Selbst Jesus schreit im Sterben zu Gott: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mat 27,46) Was für einen guten Gott haben wir doch, dass wir so etwas dürfen! Wir dürfen laut werden gegenüber Gott, der uns doch versprochen hat, bei uns zu sein. Wir dürfen ihn erinnern an sein Versprechen, dass er es unendlich gut meint mit uns.


Beeindruckt bin ich auch davon, wie genau der Vater sich selbst kennt. Ja, er glaubt, aber er kennt auch seine Zweifel, seinen Unglauben. Wie soll er denn reagieren, als Jesus ihm mit dem Satz kommt: "Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt"? Der Vater tut das einzig Richtige: Er steht zu seinem Glauben und zu seinen Zweifeln. Der Glaube ist nicht das Problem. Das Problem ist der Unglaube. Für den bittet er Jesus um Hilfe. Und Jesus zögert keinen Moment: Er hilft nicht nur dem kranken Sohn, sondern er erfüllt auch die Bitte des Vaters, ihm in seinen Zweifeln zu helfen.


Die Jahreslosung für 2020 kann man sich getrost aufschreiben, sticken oder malen und im eigenen Haus aufhängen. Man kann sich das ganze Jahr hindurch und länger daran erinnern lassen, dass wir sowohl zu unserem Glauben als auch zu unseren Zweifeln stehen dürfen. Gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber Gott. Und wir müssen das nicht leise tun."

  


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